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Asus Mainboard P5K nur bedingt Windows Server geeignet |
Prometheus
Administrator

Dabei seit: 09.05.2003
Beiträge: 2.950
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| Asus Mainboard P5K nur bedingt Windows Server geeignet |
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Ich wollte euch kurz an meinen Erfahrungen mit dem Board teilhaben lassen da ich mit diesem Board einen Server aufgebaut habe. Es gibt ein paar Dinge die man beachten muss damit der Server später anständig läuft.
Hier kurz die Ausstattung der Kiste.
Board: Asus P5K (Standard)
Prozessor: Intel E6550
Ram: Samsung 4 mal 1 GB PC 800 DDR 2
Grafikkarte: MSI GeForce 8400 GS (Eigentlich unnötig für einen Server aber die Grafikkarte war die günstigste die ich sofort mit nehmen konnte)
Festplatten: 4 mal 500 GB SATA2 WD Raid Edition + 2 mal 1 TG Samsung SATA2 als reiner temporärer Speicher
Erweiterungskarten: 1 mal AVM Fritz Card PCI, 1 mal Realtek Lan Karte Standard, 1 mal PCI Express 1x Lan Karte
Wer das Board kennt weiß das es einen OnBoard Lan Port hat aber ich erkläre spärer warum ich diesen nicht nutze bzw. nicht nutzen konnte.
Verwendetes OS ist ein Windows Server 2003 Small Business Server Premium.
Bei der Installation der Kiste gab es vorerst mal keine Probleme. Die Installation von Windows lief komplett durch. Nach der Installation wenn man das erste mal auf dem Desktop ist installiert das Server System noch weitere Komponenten und da steht das ganze das erste mal. Der OnBoard Lan Adapter wird nicht erkannt und fast die gesamte restliche Hardware ebenfalls nicht. Aber ein Problem ist das nicht man bricht die Installation von Windows erst mal ab und wendet sich der Hardware zu. Die CD die bei dem Board dabei war kann man getrost weg lassen da die Treiber da drauf nicht zu gebrauchen sind. Für den Chipsatz (P35) nimmt man am besten direkt einen geeigneten von Intel. Asus bietet da nur semioptimale Treiber. Wichtig ist danach sofort den ACPI Treiber für ATK zu installieren. Dies hatte ich zu Anfang vergessen und bekam dadurch sporadisch BlueScreens da das gesamte Powermanagement dann irgendwie nicht rund läuft. Sound kann man dann von Asus nehmen der meldet zwar das er auf dem Server nicht möchte aber läuft dennoch einwandfrei. Die Grafikkarte war auch so ein Thema. Laut NVidia gibts keinen Treiber für Windows Server 2003 aber man knallt einfach den XP Treiber drauf und schon is gut.
Probleme macht dann allerdings die Installation der OnBoard Lan Schnittstelle. Die lässt sich zwar installieren und allem Anschein nach gibts dann auch kein Problem damit allerdings funktioniert sie dennoch kein Stück. Richtet man dann nach abgeschlossener Installation von Windows den RRAS ein sollte alles funktionieren aber das tut es nicht. Man bekommt über die OnBoard Schnittstelle keine Verbindung zum Internet oder eben zum Netzwerk je nach dem wie man den RRAS konfiguriert hat. Wenn man also mit zwei Netzwerkschnittstellen arbeiten möchte bleibt einem nichts über als wie zwei extra Karten rein zu setzen. Das hat bei mir dann allerdings auch auf Anhieb funktioniert.
Das Board läuft soweit jetzt optimal bis auf das man an den Einstellungen von AI im Bios nichts verändern sollte. Sogar wenn man das abstellt bekommt man früher oder später dann Probleme. Warum weiß ich nicht so recht aber bei mir gab das ständig irgendwelche Zicken.
Alles in allem kann man sich darüber streiten ob es klug ist ein normales Board für einen Server zu verwenden aber ich rechne euch das gleich mal vor was die Kiste komplett kostet.
Hardware kosten folgendes:
Board: ~125 €
Prozessor: ~180 €
Ram: ~40 € je Modul
Grafikkarte: 39 €
Festplatten lasse ich mal außen vor da jeder da nehmen könnte was er will.
Das ganze jetzt in einem Coolermaster Centurion 534 und dann noch ein Netzteil dazu liegen wir bei gesamt etwa 650 Euro.
Das Betriebssystem kostet etwa 550 Euro. Also liegt das gesamte Gerät bei 1200 plus Festplatten und sonstige Laufwerke. Günstigste Variante wäre dann also ca. 1400 Euro mit 500 GB Raid 1 und DVD Rom.
Als Beispiel was etwa die gleiche Leistung als vollwertiges Servergerät kostet nehmen wir mal einen Dell Server. Ich habe dazu einen Dell PowerEdge PE 1900 genommen und diesen etwa so konfiguriert wie das System was ich genommen hab. Der Server hätte als Prozessor einen Intel Xeon mit 2 mal 2 GHz und dürfte von der Leistung her mit dem von mir etwa gleich ziehen denke ich. Das Dell Gerät würde lediglich mehr Möglichkeiten bieten wenn es z.B. darum gehen würde einen zweiten Prozessor einzubauen oder noch mehr Speicher zu verbauen. Wenn man aber die benötigte Leistung auf meine Art bereit stellen kann ist man auf jeden Fall günstiger da der Dell Server schon bei 2500 liegen würde.
Dazu kommt dann ggf. noch 240 Euro Installation wenn man das Gerät von Dell nimmt oder 100 Euro bei mir für das OS + 50 Euro um den Server in ein bestehendes Netzwerk vor Ort zu integrieren.
Meine Lösung ist somit um etwa 50% günstiger. Über die Qualität möchte ich jedoch jetzt nicht streiten. Meine Lösung ist dennoch nur zu empfehlen wenn man aufs Geld schaut. Hätte ich ein Budget von 5000 Euro würde ich zwar trotzdem keinen Dell nehmen aber dann würde ich auch auf vollwertige Server Hardware setzen.
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mfg Prometheus
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22.01.2008 22:59 |
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